Sendung "Grenzenlos"

Ausgabe 29. September (57,1 Mb)

Syrtos und Tanzhaus Karlsruhe

Vor mehr als 30 Jahren haben sich Musikliebhaber in Karlsruhe zusammengesetzt mit der Idee Tanzen zu üben. Zu dem ursprünglichen Freundeskreis sind weitere Karlsuher gekommen und die Gruppenmitglieder haben auch einen Chor und ein Orchester gegründet. Diese haben sich dann Tanzhaus Karlsruhe genannt, nach dem Model der ungarischen Tanzhäusern. Seit 7 Jahren gibt es monatliche Treffen der drei Gruppen, wo jeder eingeladen ist mitzutanzen. Die einzelnen Gruppen treffen sich auch zusätzlich. Syrtos ist die Bezeichnung für alle Tanzenden. Jeden Montag üben die Fortgeschrittenen für die Bühne, wer mit Tanzen anfangen will soll zuerst die monatlichen Treffen von "Tanzhaus Karlsruhe" besuchen. Das besondere an der Gruppe ist, dass sie Tänze aus Bulgarien tanzt.

Thomas und Ingrid sind schon lange bei Syrtos. Sie erzählen uns mehr über die Gruppe

Festival für junge Politik, Berlin 2008

Im Juni 2005 gab trafen sich in der Berliner Wuhlheide 3 Tage lang etwa 10.000 Schüler und Jugendliche, um sich in über 300 Veranstaltungen wie Vorträgen, Arbeitsgruppen oder Exkursionen über die Möglichkeiten der Teilnahme am politischen Leben zu informieren und auszutauschen.

Auch 2008 soll es wieder dieses Festival für Jugendliche von 14 bis 24 Jahren geben. Die Bahn bietet für 29€ die komplette Hin- und Rückfahrt, der Eintritt inklusive Zeltplatz kostet 13€. Weitere Infos gibt es auch unter www.du-machst.de . Schon jetzt laufen die Ausschreibungen für die 5 Kreativwettbewerbe: Band, Chor, Video, Literatur und Theater/Tanz/Performance. Wer sogar selber sein Projekt oder seine Erfahrungen vorstellen möchte, sollte sich zu den Regionalkonferenzen im Oktober und November anmelden und dort das Präsentationskonzept weiterentwickeln. Professionelle Unterstützung gibt es bei alledem auch. Dazu habe ich vorhin mit Rolf Krämer von der Medienagentur Luna Park 64 gesprochen.

Weitere Infos unter www.lunapark64.de und www.bpb.de/berlin08.

Was ist Horo?

Die heutige Sendung widmen wir der bulgarischen Folksmusik in Karlsruhe.

Die bulgarischen Traditionstänze heissen HORO und sind meistens Kettentänze mit unbegrenzter Anzahl von Teilnehmern. Früher haben zum Beispiel alle Bewohner eines Dorfes anlässlich einer Feier am Platz zusammen getanzt. Das gerade vorgeführte Horo nennt sich sandansko horo und stammt aus den südlichen Teilen Bulgariens. Mit einem Takt von 22/8 ist es ziemlich einzigartig weltweit. Es ein sehr typische Chetworno horo aus der Region der heutigen Hauptstadt Bulgariens.

Wir sprechen die ganze Zeit hier von Folklore und meinen damit, dass die Musik vom Volk allgemein stammt. Meistens stehen jedoch hinter den klassischen Stücken konkrete Personen, die wesentlich zur Entstehung von den populärsten Melodien beigetragen haben. Ein Name darf an der Stelle nicht unerwähnt bleiben: Diko Iliev. Diko Iliev ist ein bulgarischer Komponist, der am Anfang des 20. Jahrhunderts gelebt hat und zahlreiche der bekanntesten Horo’s überhaupt geschrieben hat. Seine Werke wurden durch die schönen Volksmotive aus den Regionen Vratsa und Montana inspiriert und gelten als moderne Vertreter der Folklore aus den nördlichen Teilen Bulgariens. Er hat auch viele Blaskapellen gegründet und geleitet. Gerade haben wir sein Daicho’s Horo gehört. Diko ist auch Author des aus Anfang der 50er stammende Dunavsko Horo, das jeder in Bulgarien kennt und um 0 Uhr am Neujahr traditionell tanzt.